Nachdem wir uns quasi pünktlich vor den Toen von Zul Aman zusammengefunden hatten und noch genügend Zeit für ein traditionelles /lick Siffe blieb, fing der Erklärbär mit einer kurzen Einleitung an, und schon konnte es losgehen. Die ersten Mob-Gruppen stellten kein größeres Hindernis dar, auch die Adds vom Bären-Boss konnten uns nicht besonders viel anhaben. Naja, Cia hat sich schon einmal aufs gekonnte Ableben vorbereitet, und auch ich wurde von einem Axtwerfer erledigt. Aber das war es dann auch schon an Toten, bevor wir mit dem ersten Boss-Try beginnen konnten.
Und dieser Try lief erstaunlich gut. Erst gegen Ende kam es zu einem Missverständnis zwischen den Tanks, und so mussten die letzten 20k Leben runtergezergt werden. Ging aber nochmal gut bis auf kleinere Kollateralschäden. Gab auch zwei schöne Splitter als Belohnung.
Weiter gings zum nächsten Boss. Diesmal in unbekannte Gefilde. Ich wollte unbedingt einmal den Drachenhabicht-Boss zu Gesicht bekommen. Und schon der Weg dorthin hatte es in sich. Patroullierende Späher, die – sobald geaggrot – Verstärkung herbeiholen, finstere Krieger und flammenspeiende Unholde machten uns das Leben schwer.
Wir benötigten trotz intensiver Vorbereitung einige Wipes, bis wir verstanden hatten, was zu machen war. Am besten war noch der erste Pull… eine lange Erklärung des Spähbären, die mit den Worten endete: “Ich charge rein, dann läuft der Späher in unsere Richtung, und ihr tötet den als erstes.” Gesagt getan, Malth charged in die Mob-Gruppe, und der Späher läuft los. Leider genau in die andere Richtung, so dass wir nicht mehr rechtzeitig reagieren konnten… Wipe. Der erste von vielen.
Aber irgendwie haben wir dann doch noch den Weg zum nächsten Boss gefunden. Sehr schön mal wieder Manusch Mind-Control bei der letzten Gruppe. Es hat tatsächlich funktioniert, dass der übernommene Mob von seinen Kollegen totgeprügelt wurde. Danach nahmen sie dann Manusch ins Visier. Wenigstens konnte sie uns mit dem “verbessertes Sterben” Talent noch behilflich sein. Aber anscheinend war das wohl eingeplant, denn das “passiert hier immer”.
Aber jetzt begann das große Sterben erst richtig. Bis man überhaupt annähernd verstanden hat, was da genau passiert, ist man bei diesem Boss schon ein paar mal gestorben. Aufgabe eins: Spawnende Brutwächter ein paar Eier kaputtmachen lassen aber rechtzeitig töten, damit daraus kein Leeroy-Event wird. Aufgabe zwei: Schlüpfende Drachenhabicht-Adds unter Kontrolle bringen und schnellstmöglich wegbomben. Aufgabe 3: Weit im Raum verteilen, um dem Flammen-Atem vom Boss (der in Richtung eines zufälligen Spielers geht) zu entgehen. Aufgabe 4: Aufpassen, dass man nicht in eine Bombe rennt, die der Boss ab und an übers ganze Feld verteilt (da muss man dann auch erstmal lernen, wann man weit genug weg von einer Bombe ist – für den nächsten Try). Ach ja, und Aufgabe 5: Schaden auf den Boss machen bevor er enraged.
Hört sich kompliziert an, ist es auch. Jedenfalls wenn man das noch nie gemacht hat, und außer dem Reaktionsbären war da vorher noch keiner. Dafür haben wir uns aber ganz gut geschlagen und es im letzten Versuch immerhin geschafft, uns aller Eier zu entledigen. Leider lief uns dann aber die Zeit davon, so dass wir den Boss nicht mehr rechtzeitig töten konnten.
Zwischendurch durften wir dann noch etwas üben, wie man vom Eingang zum Event kommt, ohne Pats zu pullen. Das ist komplizierter als man so denken könnte. Insbesondere Manusch musste da so ihre Erfahrungen machen. Sehr interessant auch, wer einem so alles begegnet, wenn man dann vor der Pat wegrennt, und wen die dann noch so alles auf die Aggro-Liste setzt.
Im Endeffekt war es dann zwar ein recht teures Vergnügen, aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Alleine schon Rata und Cia im TS zuzuhören ist großartig, wenn die beiden mal wieder einen Clown gefrühstückt haben.
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